TZW Wasser-Campus eingeweiht

Freuten sich über die Kunstschenkung von Vollack an TZW, „Gemeinsam Wirken“ des Künstlers Andreas Helmling, v.l.: Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Carsten Kipper, Partner Vollack Süd, Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Dr. Josef Klinger, Geschäftsführer TZW

In eineinhalb Jahren Bauzeit ist auf dem ehemaligen Grundstück der Karlsruher Stadtwerke der Erweiterungsbau des Technologiezentrums Wasser (TZW) des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) entstanden. Nun wurde der Campus offiziell seiner Bestimmung übergeben. Franz Untersteller, Landesminister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, und  Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, waren unter den zahlreichen Gästen und sprachen dem Leuchtturmprojekt ihre Anerkennung aus.

Die rund 200 Mitarbeiter des TZW können ab sofort in die neuen Labore, Versuchsräume und Büros des fertiggestellten Gebäudes einziehen. Mit fünf Etagen und einer Gesamtfläche von 2.500 Quadratmetern grenzt es unmittelbar an das TZW-Bestandsgebäude. Die Vergrößerung des Firmensitzes bietet insbesondere für die Arbeitsgebiete Technologieentwicklung und Molekularbiologie mehr Raum. Das Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe ist bundesweit die führende Forschungseinrichtung in Sachen Wasserqualität.

„Mit der baulichen Erweiterung des TZW Wasser-Campus stellen wir die Zukunftsweichen, um innovative Techniken in der Wasseraufbereitung weiter voranzutreiben“, erklärte Dr. Josef Klinger, Geschäftsführer des TZW. „Mit dem Wasser-Campus ist eine lang durchdachte Vision Wirklichkeit geworden. Mit Vollack haben wir zum wiederholten Mal zusammengearbeitet. Die Gebäudeexperten haben uns mit beispiellosem Einsatz dabei unterstützt, die Erweiterung unseres Standortes mit einem optimalen Konzept zu realisieren“, so Klinger weiter.

Carsten Kipper, Partner bei Vollack, ergänzte: „Mit dem Campus, haben wir eine optimale Lösung gefunden, die planerisch und baulich der technologischen Entwicklung des TZW entspricht. Die modernen und offenen Arbeitswelten sind ein wichtiger Teil dieses zukunftsweisenden Gebäudes“.

Im gesamten Planungs- und Bauverlauf wurden einige Hürden erfolgreich überwunden. So war bereits das Genehmigungsverfahren sehr aufwendig. Auch die Baustellenlogistik für die integration bei laufendem Betrieb verlangte mit einer Baugrube auf engstem Raum inmitten von Starkstromleitungen und dem begrenzten Baufeld an einer Straßenbahnhaltestelle nach einer detaillierten Planung. Die wie ein Tortenstück geschnittene Immobilie dient nun der Zukunftssicherung für den Standort Karlsruhe.