Südpfalzwerkstatt baut Werk 3 in Offenbach

Beim Spatenstich, v.l.: Alaa Khoshnaw, Projektleiterin bei Speeter, Geschäftsführer Thomas Speeter, Georg Rothöhler, Vorsitzender des Verwaltungsrates bei der Lebenshilfe, dem Trägerverein der Südpfalzwerk-
statt, Marina Hoffmann, Geschäftsführerin der Südpfalzwerkstatt, Theresia Riedmaier, Landrätin des Landkreises Südliche Weinstraße, Joachim Wohlfahrth, Partner bei Vollack und Dominik Langen, Projektsteuerung bei Vollack

In den kommenden 10 Monaten entsteht auf einem 13.000 Quadratmeter großen Grundstück am Ottersheimer Kreisel in Offenbach bei Landau das neue Werk 3 der Südpfalzwerkstatt, einer  anerkannten Einrichtung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben. Gerade erfolgte bei bestem Wetter der Spatenstich im Beisein von Gästen aus Politik, beteiligten Firmen und Vertretern der Südpfalzwerkstatt statt.

Der Vorsitzende der Lebenshilfe, Georg Rothöhler, skizzierte in seiner Begrüßungsrede die Anfänge der Südpfalzwerkstatt vor 40 Jahren. Man habe nicht mehr als einen Gymnastikraum genutzt. Daraus hat sich inzwischen ein großes Unternehmen entwickelt mit bald fünf Werken und einem Logistikzentrum.

Aufgrund der steten Erhöhung der Mitarbeiterzahlen wurden vor allem im Werk Herxheim die Flächen knapp. Eine Erweiterung war wegen fehlender Grundstücksflächen bisher nicht möglich. Mit dem Neubau in Offenbach entsteht nun eine zukunftsorientierte und auf die besonderen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugeschnittene Arbeitswelt mit rund 9.500 Quadratmetern Nutzfläche. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei ausgeführt.

Vollack ist verantwortlich für die Projektsteuerung, die Fassadengestaltung und die Qualitätssicherung bei der Ausführung, die Firma Speeter wird das Projekt baulich umsetzen.

Mit einer blauen Wand hinter den sogenannten „Arkaden“ an den Aufenthaltsbereichen wirkt die Hausfarbe der Südpfalzwerkstatt prägnant sowohl nach innen als auch nach außen. Das Logo und der Schriftzug der Südpfalzwerkstatt sind an der Gebäudeecke in einer gut sichtbaren Höhe mit Fernwirkung dauerhaft in den Beton eingelassen.

Schon Helmut Heller hatte als Geschäftsführer der Südpfalzwerkstatt alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Arbeitssituationen nachhaltig zu verbessern. Nachfolgerin Marina Hoffmann wird das Bauvorhaben nun umsetzen. Bis Ende 2017 ist das Projekt fertiggestellt.