Neues Technologiezentrum für die Bühler Group

V. l.: Johannes Bettsteller, Partner und Geschäftsführer Vollack, Christian Walter, Bühler Group, und  Bürgermeister Rüdiger Gennies bei der Grundsteinlegung für den Neubau der Bühler Group

V. l.: Johannes Bettsteller, Partner und Geschäftsführer Vollack, Christian Walter, Bühler GmbH, und Bürger-meister Rüdiger Gennies bei der Grundsteinlegung für den Neubau der Bühler Group

Die Bauarbeiten in Reichshof laufen bereits auf Hochtouren, jetzt wurde auch der offizielle Startschuss für das neue Technologiezentrum der Bühler Group gegeben. In den nächsten Monaten entstehen drei große Fertigungshallen und ein dreistöckiges Verwaltungsgebäude. Zukünftig werden auf insgesamt 12.000 Quadratmetern Anlagen und Maschinen für die weltweit tätigen Hersteller von Schokolade und Pralinen entwickelt und produziert. Im ebenfalls neuen Applikationszentrum können Kunden und Interessenten ihre Produkte in Zusammenarbeit mit Bühler planen, testen und weiterentwickeln. „Ziel der Planung des neuen Standortes war es, die Bereiche Technologie, Entwicklung, Produktion und Logistik zu einem effizienten Gesamtprozess zu verknüpfen“, so Johannes Bettsteller, Partner und Geschäftsführer von Vollack. „Damit wurde einer Kosten- und Kundenorientierung ganz im Sinne der Bühler Philosophie Rechnung getragen.“

Christian Walter, Geschäftsführer der Bühler GmbH, erläuterte in seiner Ansprache die Gründe für die Betriebsverlagerung: „Nach einer Reihe von Jahren des Wachstums ist der Standort in Bergneustadt zu klein geworden. Das führte zu einem unvorteilhaften Fertigungsfluss, der die Zusammenarbeit zunehmend schwieriger machte. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, auf der grünen Wiese ein modernes und kundenorientiertes Werk zu bauen, das den neuesten Standards für Warenfluss, Kommunikation und Fertigung entspricht. Insbesondere das neue Technikum wird ein Highlight werden und unsere Kompetenz in der Verarbeitung von Schokolade widerspiegeln.“

Die Errichtung des neuen Standortes wird 10 Monate dauern. Im Sommer 2016 können dann mehr als 200 Mitarbeiter ihre neue Arbeitswelt beziehen.