Neue Werra-Querung eingeweiht

Durchschnitten gemeinsam das Band, v. l.: Landrat Reinhard Krebs, Vizelandrat a.D. Friedrich Krauser, Karola Hunstock, Verwaltungsgemeinde-Vorsitzende Mihla, Creuzburgs Bürgermeister Ronny Schwanz, Staatssekretär Olaf Möller, Gerd Krumrey , Geschäftsführer Vollack und Thomas Probst vom gleichnamigen Ingenieurbüro.

Durchschnitten gemeinsam das Band, v. l.: Landrat Reinhard Krebs, Vizelandrat a.D. Friedrich Krauser, Karola Hunstock, Verwaltungsgemeinde-Vorsitzende Mihla, Creuzburgs Bürgermeister Ronny Schwanz, Staatssekretär Olaf Möller, Gerd Krumrey, Geschäftsführer Vollack und Thomas Probst vom gleichnamigen Ingenieurbüro.

Rund acht Monate nach dem Spatenstich wurde bei schönstem Sommerwetter die neue Rad- und Fußgängerbrücke zwischen Ebenau und Buchenau eröffnet. Mehr als 250 Gäste mit und ohne Rad waren zur Einweihung gekommen, um erstmals nach 30 Jahren wieder an dieser Stelle die Werra zu überqueren. Weil der Radweg ständig mit dem Hochwasser der Werra zu kämpfen hatte, hatte die Stadt Creuzburg 2015 die Sanierung der Brücke beauftragt. Hierfür sollte der alte Unterbau der Brücke erhalten bleiben und mit dem Neubau eines Brückenüberbaues verbunden werden. Die Vollack Einheit Hallen- und Stahlbau hatte  als Spezialist für komplexe Stahltragwerke den Zuschlag bekommen.

„Wir freuen uns, mit der Reaktivierung der alten Eisenbahnbrücke den Werratalgemeinden ein Stück ihrer regionalen Geschichte erhalten zu können“, so Gerd Krumrey, Partner und Geschäftsführer bei Vollack.

Um den Werratal-Radweg künftig vor Hochwasser zu schützen, wurde die Umplanung des vorhandenen Radweges beschlossen. Der neue Brückenüberbau als Stahlrohrkonstruktion ist ganze 126 Meter lang und wurde in Einzelsegmenten in der Werkstatt vorgefertigt. Am Werraufer wurden diese dann zu Sektionen zusammengefügt und mit einem 500-Tonnen-Autokran auf die Unterbauten aufgesetzt.

„Die Brücke soll ein Anziehungspunkt für Radfahrer und Spaziergänger entlang des Werraufers sein“, so Ronny Schwanz, Bürgermeister von Creuzburg. „Sie erinnert nicht nur an unsere Geschichte, sondern erweitert auch unser regionales Radkonzept.“