Mehr als ein repräsentativer Firmensitz

Legten Hand an: v. l. Ralph Sonntag, Geschäftsführer EDI.SON, Bürgermeister Holger Schreiber  und Bernd Haase, Partner Vollack Berlin

Legten Hand an: v. l. Ralph Sonntag, Geschäftsführer EDI.SON, Bürgermeister Holger Schreiber und Bernd Haase, Partner Vollack Berlin

Mit der Grundsteinlegung starteten die Bauarbeiten eines Bürogebäudes sowie einer Lagerhalle und einem Freilager für den Hochspannungsleitungsbauer EDI.SON Energietechnik. Das Besondere: Das Bürogebäude entspricht dem Passivhausstandard und ist das größte privatwirtschaftlich geplante dieser Art in Brandenburg. Ralph Sonntag, Geschäftsführer von EDI.SON, und Bernd Haase, Partner bei Vollack Berlin, versenkten gemeinsam mit Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber den symbolischen Grundstein.

“Rostocker Straße 10 – diese Adresse wird in den nächsten Jahren eine wesentliche Rolle spielen”, prognostizierte Ralph Sonntag gut gelaunt. Das Unternehmen mit Know-how in Planung und Bau von 110- bis 380-kV-Hochspannungsleitungen, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, gehört seit 2015 der international tätigen Eltel-Gruppe an.

Bis zum Frühjahr 2016 wird ein Bürogebäude mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.200 Quadratmetern entstehen, dessen Arbeitswelt genau auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten ist. Ein lichtdurchflutetes Foyer mit Galerie und Panoramafenster wird eine angenehme Raumatmosphäre schaffen, ebenso ein großzügiger Kombizonenbereich zwischen den Einzel- und Zweierbüros sowie eine in die Bürolandschaft integrierte Terrasse. Zudem wird Vollack eine Lagerhalle mit Freilager errichten und damit eine weitere Optimierung der Arbeitsabläufe ermöglichen. Viel Wert wird dabei auf Energieeffizienz gelegt – passend zur Grunddienstleistung des Bauherrn. “Ein Passivhaus verbraucht 90 Prozent weniger Heizwärme”, erklärte Bernd Haase. Eine Geothermieanlage mit Wärmepumpe und fünf Erdsondenbohrungen, die bis zu 90 Meter tief reichen, wird im Winter für Wärme und im Sommer für die Kühlung sorgen.