Klebetechnikspezialist SCA erweitert seinen Firmensitz

Freuen sich angesichts der millionenschweren Investition in die Zukunft: SCA-Geschäftsführung und Mitglieder des Atlas-Copco- Verwaltungsrates beim Spatenstich. Foto: SCA Schucker

Freuen sich angesichts der millionenschweren Investition in die Zukunft: SCA-Geschäftsführung und Mitglieder des Atlas-Copco- Verwaltungsrates beim Spatenstich. Ganz rechts: Thorsten von Killisch-Horn, Partner und Geschäftsführer Vollack Karlsruhe. Foto: SCA Schucker

Mit dem Spatenstich haben die Arbeiten für die Standort-Erweiterung des Klebetechnik-Spezialisten SCA Schucker in Bretten begonnen: Das Innovationszentrum wird vergrößert, die Büro- und Schulungsräume werden ausgebaut und das Logistikzentrum wird eine eigene Halle samt größerem Lager erhalten. Es ist bereits die dritte Zusammenarbeit mit Vollack. Olaf Leonhardt, Geschäftsführer bei SCA Schucker, betonte in seinem Grußwort: „Mit Vollack haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben; besonders wenn es um die Planung und Zusammenführung von betrieblichen Prozessen und Architektur geht.“

Während des Spatenstichs verriet Ronnie Leten, Vorstandsvorsitzender des schwedischen Industriekonzerns Atlas Copco und damit der Muttergesellschaft, wie er vor der Übernahme der Brettener bereits 2010 einmal inkognito im Unternehmen gewesen sei: “Ich war damals schon beeindruckt von den hier entwickelten Technologien und Innovationen. Das hat sich bis heute nicht geändert.” Die Entscheidung für die Investition sei daher leicht gewesen, zumal SCA Schucker in einer wachstumsstarken Branche unterwegs sei. Der Vorstandvorsitzende des schwedischen Industriekonzerns Atlas Copco AB, war mit dem gesamten Verwaltungsrat eigens aus Stockholm angereist, um den ersten Spatenstich zu setzen.

SCA Schucker hat derzeit weltweit rund 600 Mitarbeiter, davon ist mehr als die Hälfte in Bretten tätig. Hier sind die Entwicklung, Verwaltung und die zentrale Fertigungangesiedelt, außerdem eines von sieben Innovationszentren weltweit. Ab Herbst 2017 werden Besucher dann noch mehr Fügetechniken finden können. Vor allem Prozesse aus der Automobilindustrie, mit der etwa 90 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet werden, sollen hier gezeigt werden.