Grundsteinlegung für Facharztzentrum mit Komfortstationen

Von rechts: Bernd Hartmann(Partner Vollack), Bettina am Orde (1. Direktorin Knappschaft-Bahn-See), Thomas Tatka (Geschäftsführer Knappschaftskrankenhaus Bottrop), Prof. Dr. Gernold Wozniak (Ärztlicher Direktor Knappschaftskrankenhaus Bottrop), Volker Fichna (Technischer Leiter Knappschaftskrankenhaus Bottrop), Bernd Tischer (Oberbürgermeister Bottrop), Dr. György Lövey (Facharzt für Strahlentherapie Knappschaftskrankenhaus Bottrop)

Von rechts: Bernd Hartmann(Partner Vollack), Bettina
am Orde (1. Direktorin Knappschaft-Bahn-See), Thomas Tatka (Geschäftsführer Knappschaftskrankenhaus Bottrop), Prof. Dr. Gernold Wozniak (Ärztlicher Direktor Knappschaftskrankenhaus Bottrop), Volker Fichna (Technischer Leiter Knappschaftskrankenhaus Bottrop), Bernd Tischer (Oberbürgermeister Bottrop), Dr. György Lövey (Facharzt für Strahlentherapie Knappschaftskrankenhaus Bottrop)

Die Baukräne haben die Hoheit über das Krankenhausgelände des Knappschaftskrankenhauses Bottrop an der Osterfelder Straße übernommen. Hier entsteht ein Facharztzentrum mit Komfortstationen. Nun erfolgte die Grundsteinlegung für den viergeschossigen, rund 4.800 Quadratmeter großen Neubau. Um Platz zu schaffen, wurde ein ehemaliges Wohnhaus abgerissen, das später Büroräume und Bereitschaftsdienstzimmer beherbergte. In der Fassadengestaltung wird das neue Facharztzentrum an die Bestandsgebäude angepasst.

„Das Facharztzentrum ist ein Thema, was uns lange bewegt hat“, sagt Geschäftsführer Thomas Tatka. Ankermieter im Erdgeschoss wird eine strahlentherapeutische Praxis, die bislang im Krankenhausgebäude beheimatet ist. Dr. György Lövey, Gesellschafter der Praxis, der auch in die Planungen eingebunden war, kann in dem Neubau die heute geforderten Ansprüche an eine Einrichtung für Strahlentherapie umsetzen – auch Tageslicht und eine freundliche Atmosphärespielen eine Rolle. Und im dortigen Bunker ist genügend Platz für ein neues medizinisches Großgerät.

In der ersten Etage des Neubaus können niedergelassene Fachärzte ihre Praxen einrichten. Gespräche mit Interessenten werden bereits geführt. Räumlich gebe es auch Möglichkeiten, eine Apotheke oder ein Sanitätshaus unterzubringen, erläutert Bernd Hartmann, Partner bei Vollack, die vorgestellten Pläne. Auf dieser Ebene wird der Neubau über einen verglasten Gang mit dem Krankenhaus verbunden.

Die beiden oberen Etagen schließlich sollen zu Komfortstationen des Krankenhauses mit 50 Betten in Ein- bzw. Zweitbettzimmern werden. Die Komfortzimmer, die es laut Tatka bislang verteilt auf den Stationen gebe und für die nun alle Fachrichtungen umfassend gebündelt werden sollen, zeichnen sich durch eine höherwertige Ausstattung aus;  zudem wird ein Service mit Hotelcharakter geboten. Bereits im Herbst 2017 soll das Gebäude in Betrieb gehen.