Europas größtes ambulantes Gesundheitszentrum

V. l.: Bernd Hartmann (Partner Vollack), Oberbürgermeister Frank Baranowski, Harald Korb (Geschäftsführer Nanz medico) und Nicolaus Philipp Hüssen (Geschäftsführer medicos.AufSchalke) mit einem Thera-Band für die Grundsteinkassette

V. l.: Bernd Hartmann (Partner Vollack), Oberbürgermeister Frank Baranowski, Harald Korb (Geschäftsführer Nanz medico) und Nicolaus Philipp Hüssen (Geschäftsführer medicos.AufSchalke) mit einem Thera-Band für die Grundsteinkassette

Wo ehemals Tausende Schalke-Fans jubelten, stehen in Zukunft Ruhe und Erholung auf der Tagesordnung. Auf dem Gelände des alten Parkstadions in der Südkurve realisiert Vollack für das Gesundheits- und Reha-Zentrum medicos.AufSchalke einen Erweiterungsbau.

Der Anbau des Gesundheitszentrums soll in Zukunft noch mehr Menschen eine ambulante Rehabilitation ermöglichen. Schon heute werden täglich 1.000 Patienten in verschiedenen medizinischen Bereichen ambulant behandelt. „Wir wollen den Bereichen Psychosomatik und Ergotherapie mehr Raum geben. Geplant ist aber auch die Erweiterung unseres Leistungsangebotes in Richtung Podologie, Osteopathie und Naturheilkunde“, so Nicolaus Philipp Hüssen, Geschäftsführer von medicos.AufSchalke.

Angelehnt an die Architektur des Gesundheitszentrums entsteht in den nächsten neun Monaten ein etwa 2.000 Quadratmeter großes Gebäude in U-Form mit leicht gekrümmter Außenfassade. An den Stirnseiten der beiden Flügel werden sich geräumige Therapie- und Gruppenräume befinden, die durch große Fensterflächen den Blick auf das begrünte Gelände des Parkstadions freigeben. „In der Planung des neuen Gebäudes spielte die Anpassung an die vorhandene Architektur ebenso eine Rolle wie die Faktoren Licht und Ruhe für die Patienten“, so Bernd Hartmann, Partner bei Vollack. Deswegen seien die beiden „Finger“ des neuen Gebäudes auf das Parkstadion-Gelände hin ausgerichtet worden, im 90-Grad-Winkel zu den drei bestehenden, leicht gekrümmten Gebäudetrakten des Zentrums. Der so kreierte, geschützte Außenraum soll in Zukunft ebenfalls zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden.

Ab Sommer 2016 werden insgesamt 14.500 Quadratmeter für das interdisziplinäre Betreuungskonzept aus ambulanter Rehabilitation, Prävention und Sport zur Verfügung stehen.