BVMW-Wirtschaftssymposium mit Rainer Brüderle

V.l.n.r.: BVMW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte, Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie a.D., Dr. Andreas Turnsek, Fernsehjournalist und Jo. Swodenk, Partner und Geschäftsführer Vollack Düsseldorf / Ratingen.

V.l.n.r.: BVMW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte, Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie a.D., Dr. Andreas Turnsek, Fernsehjournalist und Jo. Swodenk, Partner und Geschäftsführer Vollack Düsseldorf / Ratingen.

Am 3. Juli 2014 war Vollack Düsseldorf / Ratingen gemeinsam mit dem BVMW-Wirtschaftssenat Gastgeber des Wirtschaftssymposiums. Jo Swodenk, Partner und Geschäftsführer bei Vollack Düsseldorf / Ratingen, der das Unternehmen als Wirtschaftssenator repräsentiert, lud zum Dialog mit Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie a.D. ein. Mehr als 50 Wirtschaftssenatoren folgten der Einladung und begaben sich auf Spurensuche nach neuen Optionen einer politischen Kehrtwende.

Rente mit 63, Mütterrente, Mindestlohn – die Liste der kritisierten Projekte der Großen Koalition ist lang. Diese und andere Themen bewegen nicht nur Rainer Brüderle.

Rainer Brüderle, Pfälzer, dessen Herz deutlich vernehmbar für den Mittelstand schlägt, blieb seiner Linie treu und warnte im Gespräch mit Moderator Dr. Andreas Turnsek vor einem gefährlichen Mentalitätswandel in unserer Gesellschaft. Er befürchtet eine quasi schleichende Verstaatlichung der Köpfe, bei der klassische liberale Werte wie Eigenverantwortung und unternehmerische Initiative zugunsten eines Sicherheits-Mantras verloren zu gehen drohen.

Dabei lebe Deutschland wie kaum ein anderes Land von seinem unternehmerischen Mittelstand, so der Ex-Minister, der im Gespräch tiefe Einblicke in das Innenleben der FDP gewährte, als einer Partei, die um ihr politisches Überleben kämpft. Und so klang sein Appell dann auch wie ein Weckruf: „Lasst den Menschen Luft, lasst sie gestalten, denn der Staat ist nicht der bessere Unternehmer“.

Beim anschließenden Get-together wurden bis in den späten Abend hinein interessante, nicht nur politische Gespräche geführt und neue Kontakt geknüpft.