BVMW-Wirtschaftssenat trifft Gesundheitsminister Hermann Gröhe

V.l.n.r.: Jo. Swodenk, Moderatorin Nadine Schullerus, Bundesgesundheitsminister  Hermann Gröhe,  BVMW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte, RTL-West-Geschäftsführer Jörg Zajonc

V.l.n.r.: Jo. Swodenk, Moderatorin Nadine Schullerus, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, BVMW- Landesgeschäftsführer Herbert Schulte, RTL-West-Geschäftsführer Jörg Zajonc

Steigende Lebenserwartung, altersbedingte Gesundheitskosten und ein gefährlicher Pflegenotstand verengen den politischen Spielraum für Investitionen und Wachstum. Existieren Strategien zur Gesundheitsprävention und wie werden sich die allgemeinen Kosten für den Mittelstand entwickeln?

60 Wirtschaftssenatorinnen und –senatoren nutzten den von RTL-West-Geschäftsführer Jörg Zajonc und seiner Kollegin Nadine Schullerus moderierten Diskurs mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Eingeladen hatte BVMW-Landesgeschäfts-führer Herbert Schulte, der Wert darauf legte, die „Baustellen“ des deutschen Wirtschaftsstandorts offen anzusprechen. Breitbandausbau, Investitionen in Bildung und Verkehrsinfrastruktur ließen sich mit Gröhes Kernressort gut verknüpfen. Gastgeber in Ratingen war Wirtschaftssenator Jo Swodenk, Geschäftsführer und Partner von Vollack.

Wirtschaftspolitik müsse dem gesellschaftlichen Trend gerecht werden, so Schulte und Generationeninteressen in Einklang bringen. Eine schwierige Aufgabe, wenn nicht gar ein gesellschaftlicher Marathon, den nur ein fitter Mittelstand stemmen wird. Der Dialog mit dem Mittelstand ist da zentral, da wir als erste Probleme und Fehlentwicklungen spüren“, so Schulte. Minister Gröhe betonte, dass gerade das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich standhalte. Er sprach in diesem Zusammenhang sogar von einem “Premiumsystem”, das sich bewährt habe, nun aber an die Demografie anzupassen sei.