Baustart für ristav Cube

V.l.n.r.: Wolfgang Herth (Volkswohnung Karlsruhe), Svend Larsen (Sparkasse Germersheim Kandel), Carsten Kipper (Partner Vollack Süd), Rebecca Kern (Geschäftsführung Ristav), Stefan Schneller (IT Leiter Ristav), Herbert Schneller (Geschäftsführung Ristav), Thorsten von Killisch-Horn (Partner und Geschäftsführer Vollack Süd)

Als erstes Unternehmen will ristav, der Spezialist im Forderungsmanagement, im Sommer 2018 seinen Neubau mit 2.500 Quadratmetern im gerade erschlossenen Karlsruher Gewerbegebiet Kirchfeld-Nord beziehen. Im Beisein der Wirtschaftsförderung, der Volkswohnung Karlsruhe und der Hausbank fand der Spatenstich für den „ristav Cube“ statt. Geplant wurde ein Holz-Massivbau mit einer energieeffizienten Gebäudeversorgung und flexiblen Arbeitswelten. Der Neubau wird über zwei Ebenen mit Büroflächen und eine Wohneinheit mit Dachterrasse im Staffelgeschoss verfügen.

Carsten Kipper, Partner bei Vollack Süd,  erläuterte in seinem Grußwort: “Durch den Einsatz von Holz, innovativer Eisspeicher-Technologie und die Nutzung von Photovoltaik für den Eigenbedarf entsteht ein nachhaltiges, energieeffizientes Gebäude, das auch im Hinblick auf die Architektur exakt den Wünschen und Anforderungen von ristav entspricht.“

Eine Besonderheit ist der zentrale Versorgungskern mit zweigeschossigem sogenanntem „Akten-Humidor“. Im „Gedächtnis“ und Archivbereich des Unternehmens lagern die Akten, die die Arbeitsabläufe wesentlich bestimmen. „Der Aktenordner ist unser Leitmotiv und erhält einen prominenten Platz in der Architektur unseres neuen Firmensitzes“, sagt Heiderose Schneller, Geschäftsführerin bei ristav. Vollack hat im Austausch mit dem Bauherrn eine moderne und unkonventionelle Raumplanung konzipiert, die den Aktenordner formal in den Gestaltungsprozess einbindet.

Energie wird der neue Firmensitz über einen Eis-Latentwärmespeicher erhalten und zudem von einem weitgehend energieautarken Haustechnik-Konzept profitieren. Die Eisspeicher-Technologie ermöglicht die maximale Nutzung regenerativer Energie und bezieht den notwendigen Strom aus einer Photovoltaik-Anlage und Solarkollektoren auf dem Dach. Um den Strombedarf weiter zu senken, wird das Gebäude mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Die Summe dieser Maßnahmen ergibt einen KfW-55-Energiestandard.