19. Internationale Passivhaustagung in Leipzig

Ingo Höffle, Effizienzmanager Prozesse und Energie, bei seinem Vortrag über die Wirtschaftlichkeit  von Passivhaus-Produktionshallen

Ingo Höffle, Effizienzmanager Prozesse und Energie, bei seinem Vortrag über die Wirtschaftlichkeit von Passivhaus-Produktionshallen.

Noch nie war energieeffizientes Bauen so einfach – Grund dafür ist die zunehmende Verfügbarkeit geeigneter Komponenten. Die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich waren ein Schwerpunkt der Internationalen Passivhaustagung 2015 in Leipzig. Experten aus aller Welt zeigten die enormen Einsparpotenziale etwa durch zertifizierte Fenster, Dämmsysteme oder Lüftungsanlagen und veranschaulichten zugleich deren Einsatz in der Praxis. In den Vorträgen am 17. und 18. April wurde auf diese Weise deutlich, wie wichtig ein durchdachtes und konsequentes Handeln im Gebäudesektor für die Energiewende ist.

Ingo Höffle, Effizienzmanager Prozesse und Energie bei Vollack, stellte dem internationalen Publikum die Ergebnisse des Arbeitskreises zum Thema Produktions- und Gewerbehalle im Passivhaus-Standard vor. Mehr als  250 Gäste interessierten sich für die Vollack Vorgehensweise. Der Ansatz, quer zu denken, Altbewährtes zu hinterfragen und die strategische Vorbereitung auf Null- und Plusenergiegebäude fand große Anerkennung.

Auf dem parallel zum Kongress stattfindenden Herstellerforum wurden Gespräche geführt sowie Ideen und Anregungen geboten, die direkt in die anstehenden Projekte einfließen werden, so zum Beispiel das erste privat finanzierte Büropassivhaus in Brandenburg, das Vollack konzipiert und realisiert. Da die geplante Gebäudekonzeption bereits eine Wärmeversorgung durch Geothermie mit Erdsondenbohrungen vorsieht, wird hier sogar die besonders hohe Klassifizierung „Passivhaus Plus“ angestrebt.